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Alternatives Heilen

Die Fünf Tibeter: Leichte Entspannungsübungen für jedes Alter

16. Januar 2012 | Von Gitte Wolffson

Mit der Übung "Fünf Tibeter" sollen Geist und Körper gleichermaßen berührt werden: Fünf verschiedene Formen von Körperaufgaben bringen Gesundheit, so wird es beschrieben im gleichnamigen Buch.

Mit der Übungsabfolge die Fünf Tibeter soll eine Harmonisierung der Chakren und ein Einklang von Seele und Körper erreicht werden.  tokyosucksf©Flickr

Die Überlieferung besagt, dass die “Fünf Tibeter” schon seit Jahrhunderten im entsprechenden Teil Chinas praktiziert werden, zuerst wurde dies in einem Buch von Peter Kelder in den USA 1939 beschrieben und wird bis heute gerne als Entspannungsabfolge übernommen. Insgesamt dauern die Übungen ungefähr 15 Minuten lang, wenn sie wie angegeben 21 Wiederholungen lang erfolgen. In der ersten Woche der Praktizierung wird vorgeschlagen, jede einzelne Übung für drei Mal zu wiederholen, die nächsten Wochen werden jeweils zwei Durchgänge ergänzt, bis 21 Wiederholungen erreicht wurden. Angestrebt wird so eine Harmonisierung der Chakren und ein Einklang von Seele und Körper durch die Fünf Tibeter. 

Fünf Tibeter: So wird's gemacht!

1

Der erste Tibeter: Der Kreisel

Im aufrechten Stand sollen die Arme seitlich abgestreckt werden, dabei zeigen die Handinnenflächen nach unten. Im Uhrzeigersinn dreht sich nun die Person, während innerlich der Meditationssatz zum Kreisel “Meine Energie fließt frei und offen” wiederholt wird. 

2

Der zweite Tibeter: Die Kerze

Bei der zweiten Übung geht es darum, sich auf den Rücken zu legen. Während die Arme am Körper liegen, werden die Beine senkrecht in die Luft gestreckt und das Kinn an die Brust gedrückt. Der dazugehörige Spruch lautet: “Ich lebe bewusst aus meiner Mitte”. 

3

Der dritte Tibeter: Der Halbmond

Mit dem Meditationssatz “Ich öffne mich der Schönheit des Lebens” soll man an die dritte Übung gehen. Hierbei hockt man sich auf die Knie und stellt die Zehen auf. Beide Hände liegen dabei auf den hinteren Oberschenkeln. Mit der Wiederholung des Satzes wird nun das Kinn beim Halbmond wiederholt an die Brust gezogen. 

4

Der vierte Tibeter: Die Brücke

Mit dem Satz “Ich bin kraftvoll und lebendig” wird der Körper aus der sitzenden Position mit langgestreckten Beinen von den Armen in die Höhe gedrückt, sodass eine Brücke entsteht. 

5

Der fünfte Tibeter: Das umgekehrte V

Im letzten Schritt der Fünf Tibeter heißt es “Ich spüre und genieße die Vitalität”. Aus der Liegestützhaltung heraus, bei der der Kopf nach hinten zeigt, wird das Gesäß in die Höhe gestreckt, bis der Körper ein Dreieck ergibt.
Über Wochen praktiziert sollen die Übungen innere Ausgeglichenheit und körperliche Freiheit bringen.



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Keine Kommentare

  1. Kann jedem nur die fünf Tibeter empfehlen. Konsequent sein in den Übungen ist allerdings wichtig. Höchst entspannend und ausgleichend.

  2. ich kann mich nur anschliessen. wer es einmal versucht hat, probiert es immer wieder bis es zu einem angenehmen ritual wird

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