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Parapsychologie

Gedankenübertragung und wie sie funktionieren kann

20. Januar 2010 | Von Ilga

Gedankenübertragung, auch Gedanken lesen und Telepathie genannt, ist bis heute naturwissenschaftlich nicht nachgewiesen worden. Das beweist allerdings nur Eines: Unsere Erklärungsmodelle hinken unseren Fähigkeiten und Potentialen hinter.

gedankenübertragung,  linh.ngân©Flickr

Das es Gedankenübertragung gibt, haben die meisten Menschen bereits am eigenen Leib erfahren. Da klingelt das Telefon und es ruft ein Bekannter an, den man seit Jahren nicht mehr gesehen hat, aber gerade eine Minute vorher an ihn denken musste oder man weiß nicht wieso und dreht sich um, weil jemand dich angestarrt hat. Diese alltäglichen Situationen der Gedankenübertragung sind jedoch nur die Spitze eines Eisberges, der gegenwärtig die Vorstellungskraft der Meisten übersteigt und in die Sphären der Parapsychologie reicht.

Gedankenübertragung – Gedanken lesen

Um Gedankenübertragung zu erklären, müsste man zunächst einmal wissen was Gedanken sind. Was man mit Sicherheit sagen kann, ist, dass unsere Gedanken zumindest zu einem gewissen Teil aus elektrischen Impulsen bestehen, also Energie. Diese „Gedankenenergie“ tritt in unterschiedlichen Frequenzen auf, wie sie beispielsweise bei einem EEG gemessen werden können. Unser Gehirn weist also bestimmte Welleneigenschaften auf.

Bei der Gedankenübertragung bzw. dem Gedanken lesen wird eine Art von Information irgendwie übertragen. Gedankenübertragung scheint besonders gut zu funktionieren bei Menschen, die eng miteinander verbunden sind, was in diesem Fall meint, dass sie sich gut kennen und eine enge emotionale Verbundenheit aufweisen, die Telepathie mitunter sehr viel einfacher macht.

Gedankenübertragung und Quantenphysik

Bei der Gedankenübertragung muss also ein wie auch immer geartete geistiger Informationskanal, eine Verbindung zwischen dem Sender und Empfänger bestehen. Ein möglicher Erklärungsansatz bietet die Quantenphysik bzw. das Verschränkungsprinzip. Es besagt, dass wenn sich ein Teilchen verändert sich auch das andere verändert und das unabhängig von Zeit und Raum. Seit der Entstehung des Universums sind vermutlich weite Teile, wenn nicht alle, miteinander verschränkt.

Eine Erklärungsmöglichkeit wie das eine Teilchen von der Veränderung des anderen „erfährt“, bietet die Theorie der sogenannten Quanten Essenz. Und ab jetzt wird es richtig kompliziert, denn unserer herkömmliches Weltbild reicht nicht aus, um zu verstehen worum es hierbei geht. Um die Gedankenübertragung mit dieser Theorie zu erklären, muss unser drei bzw. vierdimensionales Weltbild leider den Löffel abgeben, doch tut es das leider nicht so ohne Weiteres, da wir sehr an ihm hängen. Forscher sprechen von 5, 6, ja gar bis zu 12 Dimensionen oder Räumen, in die sich  Gedankenenergie erstreckt und hineinwirkt.

Wer mehr dazu wissen möchte, durchforste das Internet nach dem Namen Hans-Peter Dürr oder schaue sich als Einstieg den Film (R)Evolution 2012 des Biophysikers Dr. Boers an:



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