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Götter und Göttinnen

Göttin Aphrodite – Sinnbild für Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit

16. September 2009 | Von Ilga

Aphrodite ist die griechische Göttin der Liebe und Schönheit. Keine andere Göttin konnte sich mit ihrer Schönheit messen. Ursprünglich für das Wachsen und Entstehen zuständig, wurde sie erst später mit dem Aufstieg der griechischen Kultur zur Liebesgöttin.

Aphrodite flickr hslo

Aphrodite stellt das Urbild von Weiblichkeit, Liebe und Schönheit dar. Sie spiegelt ein breites Spektrum menschlicher Leidenschaften, Sehnsüchten und Ängsten wider. Der römische Pedant zu Aphrodite ist Venus.
Göttin Aphrodite hat ihren  Ursprung vermutlich in Asien

Der Ursprung der Göttin ist rätselhaft, aber es lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Geburt des aphroditischen Götterkultus nicht in Griechenland lag. Einiges lässt vermuten, dass die Griechen die Göttin in Zypern kennenlernte.

Vermutet wird ein asiatischer Ursprung, da sie mit der semitischen Göttin Astarte identisch ist. Auf dem Weg nach Griechenland wurden mehrere Funde vor allem auf den Inseln Zypern und Kithira entdeckt, auf denen sich ihre Hauptkultstätten befanden.

Entstehungsmythos der Göttin der Liebe und Schönheit

Eine Version über die Herkunft Aphrodites geht auf Hesiod zurück. Kronos, Sohn des Uranos schnitt seinem Vater die Geschlechtsteile ab und warf sie ins Meer. Blut und Samen des Uranos vermischten sich mit dem Meer, welches sich aufschäumte.

Aphrodite entstand aus dem Schaum auf und ging an Land. Aphrodite hieß daher ursprünglich „Die Schaumgeborene“. Aphrodites Beinamen sind auch Urania und Anadyomene. Ihren griechischen Namen verdankt Aphrodite einer Theorie nach, dem griechischen Wortstamm „aphros“, was „Schaum“ bedeutet. .

Liebesgöttin mit zahlreichen Liebschaften

Ein anderer Entstehungsmythos geht auf Homer zurück. Dieser besagt, dass Aphrodite eine Tochter des Zeus und der Meeresnymphe Dione ist. Aphrodite war mit Hephaistos, dem Gott des Feuers und der Schmiedekunst, verheiratet. Aphrodite betrog jedoch ihren Ehemann mit anderen Göttern und Sterblichen.
Besonders die Beziehung zum Kriegsgott Ares war notorisch. Aus dieser Liebschaft gingen Eros, Anteros, Harmonia, Deimos und Phobos. Aus der Beziehung mit dem Trojaner Anchises ging Äneas, der Held des Trojanischen Krieges und späterer Stammvater der Römer hervor.



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1 Kommentar

  1. “Die Schaumgeborene”…sehr interessant. Tja, man lernt eben nie aus ;)

  2. Sehr interessanter Beitrag.
    Nur frag ich mich: ist dieses idealisierte Bild einer Frau für heute noch zeitgerecht ? :-)

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