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Götter und Göttinnen

Der griechische Gott Zeus – Herrscher im Olymp

31. August 2009 | Von Ilga

Der Gott Zeus gilt in der griechischen Mythologie als Urvater aller Götter und Menschen, als Herrscher im Olymp. Er bewacht Gesetze, ist Schutzpatron des Heims und der Familie. Zudem kann Zeus in die Zukunft sehen und muss sich nur dem Schicksal beugen. In der römischen Mythologie trägt Zeus den Namen Jupiter.

Zeus flickr Artshooter

Der Gott Zeus ist der göttliche Allvater im alten Griechenland. Wie Odin bei den Germanen ist Zeus oder Jupiter, wie er in der römischen Mythologie genannt wird, der Herrscher und Schöpfer aller Menschen und Götter. Zeus muss sich nur dem Schicksal beugen, die durch seine Töchter, den Moiren, personifiziert werden.

Kreta: Geburtsort des griechischen Gottes Zeus

Doch der Weg zum Herrscher im Olymp ist für Zeus schwierig und in Quellen wie Homer, Orpheus oder Pindar findet man unterschiedliche Angaben. Einigkeit besteht darüber, dass der Gott Zeus als Sohn des Kronos und der Rhea auf Kreta geboren wird. Gewöhnlich verschlingt Kronos alle seine Kinder, um seine Macht zu verteidigen. Doch Rhea gebar Zeus im Verborgenen und gibt Kronos lediglich einen in Windeln gewickelten Stein.

Zeus wird von den Nymphen Adrastea und Ide aufgezogen, von der Ziege Amaltheia genährt und den Kureten beschützt. Der erwachsene Zeus stellt sich Kronos, zwingt ihn die verschluckten Kinder auszuspeihen und bezwingt ihn gemeinsam mit den Brüdern Hades und Poseidon. Hades wird Herrscher der Unterwelt, Poseidon Herr über das Meer und Zeus der Herrscher im Olymp. Was mit Kronos geschah, ist in der Mythologie Griechenlands nicht eindeutig dargelegt.

Herrscherr im Olymp: Bruder der Hera, Vater der Athene

Das Leben des Gottes Zeus ist turbulent. Er ist zwar mit seiner Schwester Hera verheiratet, doch pflegte er viele Liebschaften, aus denen einige Kinder hervorgingen. Seine Lieblingstochter war Athene, die Göttin der Weisheit, aber auch die Aphrodite, Hermes und Dionysos sollen von Zeus abstammen.

Gottvater Zeus spielt nicht nur in der Mythologie eine wichtige Rolle, auch in der Philosophie der Antike und der Stoa hat er als personifizierte Vernunft eine zentrale Position.



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1 Kommentar

  1. Der Glaube an Zeus reicht bis in die indogermanische Vorzeit zurück. Hierauf deutet schon sein Name hin, der indogermanisch mit “leuchten” zusammenhängt. Auch mit dem altindischen Atharvaveda ist ein Zusammenhang erkennbar, denn dort entspricht der höchste Gott, Indra, dem griechischen Herrn der Götter, Zeus. Vergleiche der Sprachen und Religionen zeigen, dass es vor Jahrtausenden eine gemeinsame “indoarische” Kultur und somit auch Religion gab. Der griechische Gott Zeus ist hierfür ein Beleg.

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