Orakel
Der Narr im Tarot
Der Narr trägt im Tarotdeck die Zahl 0 und ist die erste der großen Arkana. Taucht er beim Kartenlegen auf, wird dies meist positiv gedeutet, kann aber auch eine negative Bedeutung haben, je nach Zusammenhang und Fragestellung.
Auf den ersten Blick fällt die sorglose Haltung des jungen Mannes auf der Karte auf. Die Karte wirkt freundlich, es ist jedoch auch der drohende Abgrund zu erkennen, auf den der Narr sorglos zusteuert.
Der Narr ist die fröhlichste Karte im Tarotdeck. Er symbolisiert das Kind im Menschen, die Sorglosigkeit, den Frohsinn und die Unbeschwertheit, kann jedoch auch die Naivität und den Leichtsinn oder Übermut ankündigen. Eine generelle Bedeutung der Narrenkarte lässt sich schwer geben, je nach umliegenden Karten, persönlicher Assoziation und Fragestellung können ganz unterschiedliche Bedeutungen herausgelesen werden.
Der Narr verspricht Glück und Erfolg
Grundsätzlich kann der Narr auf eine glückliche Situation oder einen erfolgreichen unbeschwerten Tag hinweisen. Er kann raten, auf Habseligkeiten weniger Wert zu legen und sich weniger das Leben durch unnötige Ängste und Sorgen schwer zu machen, den Schritt in das Ungewisse zu wagen und Chancen zu nutzen.
Manchmal ist es ratsam das Leben ein wenig leichter zu nehmen, weniger pessimistisch zu denken und sich mit Grübeleien aufzuhalten. Der Narr erinnert an die Leichtigkeit, die sonst nur Kinder noch nicht verlernt haben.
Der Narr als Warnung vor Naivität und Leichtsinn
In schwierigen Situationen und vor schwerwiegenden Entscheidungen kann der Narr jedoch auch vor unüberlegten Handlungen warnen. Der Mut, sich an Neues zu wagen, ist durchaus positiv zu sehen, jedoch darf er nicht zu leichtfertigen Entscheidungen führen. Das innere Kind sollte immer von der Vernunft des Erwachsenen in angemessenem Maße begleitet werden.
Letztendlich muss jeder seine eigene Interpretation finden, die hier vorgestellten stellen die gängisten, jedoch nicht alle denkbar möglichen dar. Ob der Narr positiv oder negativ gedeutet wird, muss aus der Frage und der individuellen Situation abgeleitet werden. Es kann auf jeden Fall nicht schaden, sich für das Leben beide Ratschläge zu merken und sie zu beherzigen, wenn sie angebracht sind.
Etwas mehr Leichtigkeit, jedoch dabei kein zu großer Leichtsinn!

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Es kommt wohl entscheidend darauf an, wie die Karte im Tarotdeck interpretiert wird. Dabei dürfte Wunschdenken eine wichtige Rolle spielen. Auch hier gilt: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus.” Aber nehmen wir es, wie Du in Deinem Beitrag empfiehlst, mit “etwas mehr Leichtigkeit”.